Autor: Ronald Häring

Neuigkeiten und Grüße

Neuigkeiten und Grüße

Liebe Mitgliedsunternehmen, liebe Kolleginnen und Kollegen,

zunächst übermittelt unser Vorsitzender, Gerd Rothaug, im Namen aller Vorstandsmitglieder allen Mitgliedsbetrieben die besten Wünsche zum neuen Jahr. Auf das alle gesund bleiben und wirtschaftlichen Erfolg haben. Gern sehen wir uns wieder zu den bevorstehenden Veranstaltungen in 2019, worüber an dieser Stelle informiert werden wird.

Darüber hinaus möchte der Landesverband Thüringen – Landesinnungsverband e.V. eine Preisveränderung beim Urnenversand bekannt geben und bedient sich hierbei einer Newsletter-Mitteilung des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V..

GO! Passt Preise für Urnenversand ab 01.03.2019 an


Es ist uns gelungen, die von GO! vorgenommenen Preisanpassungen von durchschnittlich 5% bis 6 % auf nur 3 % nachzuverhandeln.

Das Unternehmen begründet die notwendige Preisanpassung vor allem mit steigenden Personalkosten, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dazu zählen Maßnahmen zur Gewinnung, Bindung sowie Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern. Insbesondere der Fahrermangel hat sich in den letzten Jahren in der Branche zugespitzt und stellt das mittelständische Unternehmen vor eine zusätzliche Herausforderung.

Ab 01. März 2019 passt GO! den Transportpreis für Urnen in Deutschland je Sendung auf 33,50 € (vorher 32,50 €) bis 10 kg an. Die weiteren Konditionen bleiben wie bisher bestehen.

Preisvereinbarung BDB GO! Express & Logistics

Wichtig für den Urnenversand in die Schweiz:

Ebenfalls ab 01. März 2019 musste der Transportpreis in die Schweiz auf 57,50 € je Sendung bis 10 kg erhöht werden. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass in der Proforma-Rechnung jeweils ein Warenwert zwischen 0,01 € und 29,99 € eingetragen wird. Sobald kein oder ein höherer Warenwert als 29,99 € angegeben wird, fallen zusätzlich Einfuhrabgaben an, die von GO! an den Auftraggeber abgerechnet werden müssen.

Muster-Proformarechnung

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Ronald Häring

Schlagwörter: , , , , , , ,

Besuch bei Algordanza

Besuch bei Algordanza – am Freitag, den 05.10.2018 veranstaltete der Bestatterverband Thüringen – Landesinnungsverband e.V. seinen traditionellen Herbststammtisch in Domat/Ems in der Schweiz. 10 Personen machten sich auf den doch etwas längeren Weg, um der Einladung der Firma „Algordanza“ an Ihren Firmensitz zu folgen. Eine Reise, welche in bleibender Erinnerung sein wird. Trotz restriktiver Gesetzgebung in Deutschland ist es für den beratenden Bestatter unausweichlich, auf die zunehmenden Anfragen fundiert antworten zu können.

Herr Ripka als Geschäftsführer empfing die Thüringer Delegation mit seinem Team bei blendendem Herbstwetter sehr herzlich.  Sehr umfangreich stellte er in einem zweistündigen Rundgang seine Firma, als auch den Ablauf bei einer Auftragsbestellung vom Auftragseingang bis zur Auslieferung eines Erinnerungsdiamanten vor.

Überaus beeindruckend wurde der Prozess des Diamantwachstums vorgestellt. Viele Unklarheiten und Halbwahrheiten wurden in dieser Veranstaltung ausgeräumt. Die technischen Gegebenheiten konnten ausführlich begutachtet werden und brachten staunende Augen. Die Eindrücke wurden beim gemeinsamen Abendessen mit gemeinsamen, gemütlichem Beisammensein auf Einladung der Firma „Algordanza“ und des Landesverbandes Thüringen weiter vertieft. Mit vielen neuen Eindrücken trat am Folgetag die Delegation ihre Heimreise an. Eine weitere Veranstaltung des Bestatterverbandes Thüringen – Landesinnungsverband e.V. für seine Mitglieder im Bereich Weiterbildung fand mit dem Besuch bei Algordanza seinen erfolgreichen Abschluss.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ihr Ronald Häring
Stellvertretender Innungsobermeister

Schlagwörter: , , , , , , , ,

WARNUNG vor Betrugsversuch

WARNUNG vor Betrugsversuch
“DSGVO-Beschwerdestelle” der Firma DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale, Oranienburg

Sehr geehrte Mitglieder, zu Ihrer Warnung vor Betrugsversuch:

Zurzeit wird ein Fax an unsere Kolleginnen und Kollegen von einer Firma “DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale” aus Oranienburg mit dem Betreff

“Eilige Fax-Mitteilung – Erfassung Gewerbebetriebe zum Basisdatenschutz nach EU-DSGVO”

sowie einem anhängenden Erhebungsbogen versandt.

Es handelt sich bei dieser Mail um einen Betrugsversuch, in jedem Fall aber um Abzocke 
sowie um unverlangte und unlautere Werbung!!!

Reagieren Sie nicht darauf!

Gerne können Sie sich über die Firma bei der zuständigen Behörde beschweren:

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht
Dagmar Hartge
Stahnsdorfer Damm 77
14532 Kleinmachnow
Telefon: 033203/356-0
Telefax: 033203/356-49
E-Mail: Poststelle@LDA.Brandenburg.de

Ebenso steht es Ihnen frei, wegen unverlangter Werbung von der Firma eine strafbewehrte Unterlassungserklärung einzufordern.

Es handelt sich um eine der „Gewerbeauskunftzentrale“ ähnliche Abzockemasche mit Abschluss eines 3-Jahres-Vertrags à 495,- EUR/Jahr netto.
Offensichtlich sind die Gewerbeauskunftzentralen nicht mehr einträglich genug.

Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die uns auf diesen dreisten Betrugsversuch aufmerksam gemacht haben!
Insbesondere danken wir Herrn Jäger als Geschäftsführer vom Bestatterverband Nordrhein-Westfalen e.V.

Gerd Rothaug
Landesinnungsmeister

Schlagwörter: , , , , , ,

Mitgliedervollversammlung 2018

Zu unserer Mitgliedervollversammlung 2018 lud unser Landesverband am 04. April 2018 ins Quality-Hotel zu Gotha ein. Ab 16:00 Uhr wurden die Punkte der Tagesordnung besprochen, welche sich im Protokoll wiederfinden werden. Dieses wird erneut nach Fertigstellung hier auf der Seite im internen Bereich eingestellt.

Ein besonderer Höhepunkt waren zu Beginn die Auszeichnungen durch unseren Innungsobermeister Gerd Rothaug. Er überreicht im Auftrag des Bundesvorstandes Urkunden zum Firmenjubiläum.
Auf eine 125-jährige Tradition kann Sven Heisig mit seinem Bestattungsinstitut “Weberstraße” in Greiz, die Bestattungsinstitut Schmalkalden GmbH auf 50 Jahre und 25 Jahre Heino Gerlof in Altenfeld zurückblicken.

Herr Rothaug berichtete weiter ausführlich über die verschiedensten Themen auf Bundes- und Länderebene, was im Anschluss Herr Häring ergänzte. Bei ihm ging es speziell um die Ausbildung, die Themen Digitalisierung und Zertifizierung der Markenzeichenbetriebe. Ebenso wurden einige Informationen zur neuen DIN EN 9001:2015 und zur Datenschutz-Grundverordnung, welche ab dem 25.05.2018 gilt, gegeben.

Vorausgegangen waren die Mitgliederversammlungen der Innungen Südthüringen und vom Kammerbezirk Erfurt. Bei letzterer waren nach Zeitablauf Neuwahlen durchzuführen. Ronald Häring und Gerd Rothaug wurden in Ihren Ämtern als Innungsobermeister und dessen Stellvertreter bestätigt. Weiter zum Vorstand gehört Beisitzer und Lehrlingswart Eckhard Schade. Unterstützung bekommen die Ehrenamtlichen durch die Kassenprüfer Roland Heuschild und Corinna Harsch.

Nach getaner Arbeit konnte dann zum traditionellen Stammtisch übergegangen werden. Erfreulicherweise wurde hiervon wieder rege Gebrauch gemacht und viele kleine Fragestellungen im Kollegenkreis erörtert. An der Gesprächsrunde teilgenommen haben auch unser Fördermitglied Columba, vertreten durch Herrn Paul Günther und Herrn Ripka von Algordanza. 

Der Vorsitzende und der gesamte Vorstand danken an dieser Stelle nochmals den Teilnehmenden und hoffen auf rege Beteiligung zu unserem Event im Herbst. Lesen Sie dazu bitte den gestern versendeten Brief und überweisen Sie bitte die mit übersendeten Beitragsrechnungen.


Ronald Häring
stv. Innungsobermeister

 

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Bestatter im Internet

Unter dem Titel “Gewappnet fürs www…”  bot der Bundesverband Deutscher Bestatter im Februar diesen Jahres ein äußerst informatives Seminar für den Bestatter im Internet an, welches in Düsseldorf in der neuen Geschäftsstelle stattfand. Hierbei waren erfahrene Anwender genauso angesprochen, wie ein unkundiger, aber interessierter Personenkreis.

Unser Landesverband griff ja bekanntlich bereits im Herbst vergangenen Jahres das Thema auf, welches uns Herr Dötsch , Inhaber des MultiMedia-Store in Gotha, bei der Veranstaltung in Zeulenroda auf anschauliche Weise näher brachte. Auch bei dieser Veranstaltung war erkennbar, welches Potenzial das Internet birgt und welcher Aufwand betrieben werden muss.
Bei eventuell notwendig werdender Hilfe ist Herr Dötsch ansprechbereit (Kontaktdaten siehe Link). 

Die drei Seiten stammen aus der aktuellen April-Ausgabe unserer Fachzeitung “bestattungskultur”. Lesen Sie das aktuelle Heft und nehmen Sie bei Bedarf an der geplanten Veranstaltung im November 2018 teil.

Viel Freude beim Lesen wünscht Ronald Häring.

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Dieselverbot in Innenstädten

Der Bundesverband Deutscher Bestatter hat die Entscheidung zum Dieselverbot des BVerwG zur Kenntnis genommen. Aktuell kann hierzu für die Mitglieder des Landesverbände und Innungen noch keine einheitliche Einschätzung bzw. Prognose getroffen werden. 

Der BDB ist Mitglied im Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und mit dem Präsidenten Christian Streidt zudem im Vorstand des Unternehmerverbandes des Deutschen Handwerks (UDH) vertreten. Beide Organisationen setzten sich für die Bestatter und alle anderen Handwerker in Deutschland gebündelt gegenüber der Politik ein. Zudem steht der BDB mit den Handwerkskammern über den Deutschen Handwerkskammertag im Dialog. 

Herr Streidt und der Generalsekretär des BDB, Stephan Neuser, nehmen an den Sitzungen der relevanten Gremien in München teil, um ihr Anliegen vor Ort gegenüber den Verantwortlichen und Politikern vorzubringen.

Das Statement zu Dieselfahrverboten vom Präsidenten des ZDH, Herrn Peter Wollseifer, finden Sie hier: Statement

Ronald Häring, stv. Innungsobermeister
Diese Information wurde unter Zuhilfenahme des Facebook-Eintrages des BDB erstellt.

Schlagwörter: , , , , , ,

2-jährige Ruhefrist ist zulässig…

aufgrund einer aktuellen Mitteilung des Bundesverbandes Deutscher Bestatter zur Ruhefrist möchte unser Landesverband Sie über die gestrige Entscheidung des BayVGH, Urteil vom 31. Januar 2018, Az. 4 N 17.1197, informieren. Inhalt der Entscheidung war die Fragestellung, ob eine zweijährige Ruhefrist, die die Gemeinde Olching in ihrer Friedhofssatzung für Urnen festgelegt hat, zulässig ist oder wie von der Klägerin vorgetragen, zu kurz und deshalb unzulässig sei. Als Begründung führte die Klägerin sowohl den postmortalen Würdeschutz als auch den Verstoß gegen das gesetzliche Gebot, mit Aschenresten so zu verfahren, dass das sittliche Empfinden der Allgemeinheit nicht verletzt werde, an. ,,Aschenreste hätten den gleichen Anspruch auf pietätvolle Behandlung und Wahrung der Totenruhe wie erdbestattete Leichen, für die nach der Satzung eine Ruhefrist von zwölf Jahren gelte.“

Dieser Ansicht folgte das Gericht in seiner heutigen Entscheidung nicht.

,,Nach Auffassung des Senats verstößt die nach zwei Jahren mögliche Umbettung der Urne aus einer individuellen Grabstätte in ein anonymes Sammelgrab, die nach Angaben der Antragsgegnerin pietätvoll vollzogen wird, nicht gegen den postmortalen Achtungsanspruch, weil hierin keine Herabwürdigung der Person liege. Das aus der Menschenwürde abzuleitende Gebot der Achtung der Totenruhe sei ebenso nicht verletzt. Dabei sei zu berücksichtigen, dass bei der Umbettung der Urne nicht unmittelbar in die darin befindliche Asche eingegriffen werde. Insoweit liege ein wesentlicher Unterschied zu Erdbestattungen vor, bei denen im Fall einer Umbettung ein noch nicht abgeschlossener Verwesungsprozess berührt sein könne. Da in Nachbarländern höchst unterschiedliche Regelungen über den Umgang mit Aschenresten bzw. Urnen bestünden und sich die diesbezüglichen Anschauungen in einem stetigen Wandel befänden, könne der Senat auch nicht feststellen, dass das Pietätsempfinden der Allgemeinheit der angegriffenen Ruhezeitregelung entgegenstehe.“

Wegen grundsätzlicher Bedeutung hat das Gericht die Revision zugelassen. Die Thematik ist aus unserer Sicht auch von allgemeinem Interesse für die jeweiligen Bundesländer, in denen es keine Gleichstellung der Ruhezeiten per Bestattungsgesetz gibt.

Über den weiteren möglichen Verlauf zur Ruhefrist sowie etwaige daraus erwachsende Diskussionen werden wir Sie selbstverständlich informiert halten.

Die aktuelle Pressemitteilung finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen
Ronald Häring

aus Newsletter 03/2018 des BDB

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

Weihnachtsgrüße vom Vorsitzenden

Herzliche Weihnachtsgrüße vom Vorsitzenden unseres Landesverbandes:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit dem Jahr 2017 geht ein Jahr der Veränderungen im Bundesverband Deutscher Bestatter zu Ende.
Erfreulicherweise hat sich inzwischen in den Bundessitzungen eine gute und konstruktive Gesprächskultur entwickelt. Unser neuer Generalsekretär, Herr Stephan Neuser, versteht dies, zusammen mit unserem Präsidenten Christian Streidt, zu moderieren.

Selbst unterschiedliche Meinungen werden inzwischen akzeptiert und man merkt, dass man wieder etwas bewegen kann. Die mehrheitliche, Thüringer Position zur Erneuerung oder zur Entwicklung der Bestattungskultur stößt vielfach auf Gleichgesinnte, man kann sich konstruktiv austauschen und Gedanken entwickeln.

Leider gilt in Thüringen selbst durch erneute Veränderungen im, für unsere Belange federführenden Innenministerium (Ministerwechsel), den Gesprächsstand zu erneuern und hoffentlich auch Einiges mehr erreichen zu können. Dazu stehen im Frühjahr weitere Gespräche an.

Bedanken möchte ich mich heute bei meinem Stellvertreter, Herrn Ronald Häring, der sehr engagiert, mich vielfältig unterstützt. Aber auch das ganze Team im Vorstand arbeitet konstruktiv und harmonisch zusammen. Es macht viel Freude, an dieser Art der Zusammenarbeit teilzuhaben. 

Im kommenden Jahr wird für den Bundesverband Deutscher Bestatter – ich denke aber auch für viele Bestatter – die im Mai (10. – 12.5.2018) stattfindende BEFA-FORUM-International eine Hauptveranstaltung sein.

Auch zu dieser Veranstaltung erwartet Sie ein umfangreiches Programm mit über 200 Ausstellern auf 25.000 qm. Natürlich sind auch hier wieder Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch, Wiedersehen und Kennenlernen gegeben.

Wir – die gesamte Vorstandschaft des Bestatterverbandes Thüringen e.V. Landesinnungsverband – wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und verbinden diese Weihnachtsgrüße mit den Wünschen für ein gesundes sowie erfolgreiches Jahr 2018.

Ihr Gerd Rothaug

Vorsitzender

 

 

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

Standpunkte zur Bestattungskultur

Einige Standpunkte zur Bestattungskultur wurden durch unseren Landesinnungsmeister Gerd Rothaug ja bereits in der am 05.11.2017 an dieser Stelle angekündigten und am 06.11.2017 ausgestrahlten mdr-Sendung “Fakt ist” kund getan. Alles in Allem eine ordentliche Sendung, wo auch unsere Interessen durch unseren Vorsitzenden Gehör fanden. Ebenso konnten Gespräche im Umfeld der Sendung stattfinden und die verschiedenen Sichtweisen diskutiert und ausgetauscht werden. Ausgehend von dieser Sendung stieg das mediale Interesse an den Sachthemen innerhalb unserer Branche. Kein Wunder also, dass Presseanfragen sich seither häufen. Ein umfangreiches Interview mit Gerd Rothaug wurde am 27. November 2017 in der Thüringischen Landeszeitung abgedruckt. Im Prinzip die Zusammenfassung der Standpunkte unserer Thüringer Landesinnung zu den aktuellen Themen der Bestattungskultur, Ascheteilung und alternativen Bestattungsformen. Nach dem Maus-Klick auf das Bild erscheint das abgedruckte Interview (rh).

Standpunkte

Schlagwörter: , , , , ,

Neues zu Unterlagen und Datenzugriff

GoBD – Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff

Diese Grundsätze hat das Bundesfinanzministeriums mit Schreiben vom 14.11.2014 veröffentlicht und sind ab dem 01.01.2015 anzuwenden. Die jüngsten Entwicklungen seitens der Finanzverwaltung zeigen das insbesondere mittelständische Unternehmen, die nicht täglich oder sehr zeitnah buchen, darauf achten müssen. Denn eine Buchführung muss für einen sachverständigen Dritten nachprüfbar und nachvollziehbar sein. Es kommt darauf an wie Unternehmen Belege vollständig, ordentlich sowie unveränderlich sichern und gegen Verlust schützen. Hilfreich ist eine Verfahrensdokumentation in der man beschreibt wie alle betrieblichen Dokumente und Belege empfangen, erfasst, digitalisiert bzw. verarbeitet und aufbewahrt werden. Sollten bei Betriebsprüfungen schwerwiegende Mängel erkannt werden so kann es in bestimmten Fällen zu Umsatz- u. Gewinnschätzungen führen die Mehrsteuern auslösen. Es droht sogar ein Verlust des Vorsteuerabzuges falls man elektronische Belege nicht prüfungssicher archiviert.

Es ist sicher das sich Betriebsprüfer/innen in Zukunft verstärkt mit den GoBD`s bei Prüfungen beschäftigen werden. Die Risiken die sich daraus ergeben können sollten auf gar keinem Fall unterschätzt werden.

Sollten Sie nicht sicher sein ob Ihre Buchführung den aktuellen Grundsätzen gerecht wird so raten wir zu einem Gespräch mit Ihrem Steuerberater/in. Er/Sie kann Ihnen sicherlich sagen welche Vorkehrungen für Ihr Unternehmen zu treffen sind, um nicht in vorgenannte Situationen zu kommen.
Hierbei handelt es sich um eine Information vom Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.

Ihr Ronald Häring, stv. Landesinnungsobermeister

 

 

Schlagwörter: , , , , , , ,